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Möhrenmatsche
Bei diesem Gericht handelt es sich um ein Gemisch aus gestampften Möhren und gestampften Kartoffeln. Es erinnert etwas an einen Babybrei aber das tut dem Geschmack keinen Abbruch. Für meine Familie habe ich die zubereitete Menge jedesmal weiter erhöht, trotzdem muss man am zweiten Tag zusehen das man noch etwas abbekommt. Pro Menge Kartoffeln muss man 2 Mengen Möhren nehmen. Für eine Person sollte man schon so ca. 200g Kartoffeln und dem entsprechend 400g Möhren nehmen. Für uns, 4 Personen und für 2 Tage, nehme ich immer 2 Kg Kartoffeln und 4 Kg Möhren. Für die Zubereitung benötigt man außerdem noch etwas Suppenfleisch (egal ob Beinscheibe oder dicke Rippe, genauso gut kann man aber auch Bauchfleisch nehmen oder irgendetwas aus dem Angebot. Geschmacklich macht das kaum einen Unterschied), Zwiebel und Suppengrün.
Die Möhren und die Kartoffeln werden geschält und in ganz grobe Stücke geschnitten. Das Suppengrün ebenfalls. Die Zwiebel nur schälen (nach dem Kochen kann man die wieder raus nehmen) Das Fleisch je nach Art entweder nur klein schneiden oder vom Knochen lösen und schneiden. Das Fleisch mit den Knochen in einem Topf mit etwas Wasser geben. Nur soviel Wasser nehmen das das Fleisch bedeckt ist. Später geben die Möhren sehr viel Flüssigkeit ab und es muss sowieso etwas abgeschöft werden. Das Fleisch kochen lassen bis sich eventuell gebildeter Schaum aufgelöst hat. Dann mit Salz, Pfeffer und Majoran würzen und das Suppengrün und die Zwiebel hinzu geben, eventuell Knochen raus nehmen. Wer möchte, kann auch noch mit einem Lorbeerblatt würzen.
Die Kartoffeln können schon aufgesetzt werden.
Zu dem Fleisch und dem Suppengrün können nun die Möhren gegeben werden.
Wenn die Kartoffen gar sind werden sie abgeschüttet und zu Seite gestellt.
Sobald die Möhren gar sind, sollte man ca. die Hälfte der Flüssigkeit abschöffen. Diese kann man nun für die Kartoffeln verwenden. Zu den Kartoffeln etwas Butter oder Magarine geben, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen und ordentlich stampfen. Je nach Geschmack etwas von der Brühe zugeben bis die Kartoffeln die gewünschte Konsistenz erreicht haben.
Falls Brühe über bleibt kann man die einfrieren und bei anderer Gelegenheit erwenden.
Die Möhren können ebenfalls gestampft werden, allerdings püriere ich sie zunächst und stampfe erst danach kurz alles durch. Wie stark alles püriert oder gestampft wird muss jeder selber festlegen, die Geschmäcker sind verschieden. Nach dem Stampfen wird alles vermischt und eventuell noch etwas nachgewürzt.
Fertig!
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